APOTIPP

Weg mit dem Winterspeck - Fit in den Frühling

 

Im Winter ist unser Organismus darauf eingestellt, dass er alles, was er bekommt, speichert. Dadurch hält er den Körper warm.

 

Der Winterspeck muss weg

 

Gezieltes Einschränken für einige Tage unterbricht lieb gewonnene Ernährungsgewohnheiten, sodass positive Änderungen sich nachher leichter umsetzten lassen. In diesen „Fastentagen“ soll eine kalorienreduzierte, ballaststoffreiche und pflanzenbetonte Kost bewusst genossen werden. Auf die Signale „Hunger und Sättigung“ hören! Crashdiäten oder einseitige Diäten mit starker Kalorieneinschränkung belasten den Kreislauf zu sehr, sie führen hauptsächlich zu einem Wasser- und Muskelverlust, die Fettpolster bleiben meist erhalten und bald setzt der Jojo-Effekt wieder ein. Alkohol, Kaffee und Zigaretten sollten während dieser Zeit tabu sein.

„Fünf am Tag“  füllt die Vitamin- und Mineralspeicher, die nach dem Winter leer sind. Viel frisches Obst, Rohkost und Gemüse sollten besonders jetzt auf den Tisch. Vitamine stärken mit ihren antioxidativen Eigenschaften unser Immunsystem, fördern auch die Fitness durch Zellerneuerung. Mit den Schüsslersalzen Nr. 9 und 10 wird die Entschlackung und Entgiftung der Zellen gefördert.

Öfters kleinere Mahlzeiten vermeiden Heißhungerattacken. Obst oder fettarme Snacks sorgen auch dafür, dass die Leistungskurve nicht zu stark absinkt, man fühlt sich den ganzen Tag wohl ohne zu ermüden.

Viel Flüssigkeit zu trinken, ist auch im Frühling wichtig. Ingwertee wärmt im Winter gut, in der chinesischen Medizin ist er für das Abnehmen verantwortlich. Stoffwechseltees aktivieren den Zellstoffwechsel, regen die Lebertätigkeit an und fördern die Nierentätigkeit.

Bei Heißhunger hilft ein lauwarmes Glas Wasser oder ein Glas Soda-Zitrone. Der saure Geschmack stillt das Verlangen nach Süßem.

Warme Vollbäder mit Rosmarin und Thymian regen den Stoffwechsel an. Basenbäder können durch osmotischen Druck Säuren über die Haut ausscheiden, Hungerattacken werden unterdrückt. In der Sauna wird der Körper nicht nur entwässert, die Durchblutung steigt, das Immunsystem wird gestärkt.

 

Nach dem Winterschlaf der Frühjahrsmüdigkeit keine Chance geben

 

Die Wetterumstellungen im Frühjahr – das sprichwörtliche Aprilwetter: gestern kalt und nass, heute warm und föhnig - macht unserem Organismus zu schaffen. Die Blutgefäße müssen sich den jeweiligen Temperaturen anpassen, bei Wärme werden sie weit, bei Kälte wieder eng. Dieser Wechsel muss rasch erfolgen, der Körper kann sich nicht so schnell anpassen - er reagiert mit Kopfschmerzen, Schwindel, Blutdruckkrisen. Ein gezieltes Gefäßtraining mit kalten und warmen Güssen bringt die Gefäße auf Trab, regt den Kreislauf an.

Im Winter war durch mangelnde Bewegung in frischer Luft der Stoffwechsel verlangsamt. Man wird müde und träge. Viel Bewegung im Freien regt den Kreislauf an, der Körper entschlackt und die Laune steigt. Besonders durch Ausdauersportarten wie Joggen, Walken, Wandern, Radfahren... im Freien werden Lichtsignale über das Auge ins Gehirn geschickt und vermehrt Serotonin gebildet. Dieses „Glückshormon“ aktiviert wiederum den Körper und wirkt stimmungsaufhellend. Das Sonnenlicht regt auch die endokrinen Drüsen zur Hormonabgabe an, der Testosteron- und Östrogenspiegel steigt – Frühlingsgefühle erwachen.